Deutscher Diversity-Tag: KFT feiert mit kulinarischen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern

Vielfalt fördert Kreativität und befeuert Innovationen. Das ist ein wichtiger Grund, warum KFT Chemieservice bereits im Jahr 2015 die Charta der Vielfalt unterzeichnete.

„Seit vielen Jahren leben wir Diversity in unserem Unternehmen und beschäftigen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Denn jeder bringt verschiedenste Talente mit und bereichert somit unser Team ganz wesentlich“, erklärt Geschäftsführer Karl-Franz Torges.

Damit Diversity auch sinnlich erfahrbar wird, begeht KFT den Tag traditionell mit einem reichhaltigen Diversity-Buffet, zu dem jeder Mitarbeiter mit selbstgemachten Speisen beiträgt.

So auch am 28. Mai, dem diesjährigen Diversity-Tag. An diesem Tag begaben sich alle Mitarbeiter wieder auf eine einmalige kulinarische Reise durch verschiedenste Länder. Neben leckeren einheimischen Spezialitäten wie Weißwürsteln mit süßem Senf und Odenwälder Kochkäs gab es beispielsweise auch kolumbianischen Mangosalat, iranischen Reiskuchen mit Hähnchen und norwegischen Pfefferkuchen.

Am Ende waren sich alle einig: Es war ein Tag zum Genießen mit einem bunten Strauß an Gerichten, die zum Nachahmen einladen und auch den ein oder anderen Speiseplan daheim bereichern.

Informationen über die Charta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, unterstützt die Initiative.

Die Charta der Vielfalt will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Charta der Vielfalt wurde im Dezember 2006 von vier Unternehmen ins Leben gerufen. 2.800 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt über 9,4 Millionen Beschäftigten haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.

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Asien-Pazifikraum: Wirtschaftsgemeinschaft empfiehlt einheitliche Übernahme der 7. GHS-Version

Die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft APEC, die 21 Staaten und knapp die Hälfte der Weltbevölkerung umfasst, rät seinen Mitgliedern, bis zum Jahr 2021 die 7. GHS-Version einheitlich zu übernehmen. Damit möchte die Gemeinschaft die Anforderungen länderübergreifend harmonisieren und den Handel in einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsregionen erleichtern.

Neben der Übernahme der 7. GHS-Version empfiehlt die APEC den Staaten unter anderem, 

  • Flexibilität beim Einstufen von „Building Blocks“ zu gewähren und 
  • am Regulierungsforum der APEC teilzunehmen, wenn es um die Festlegung einzelner Gefahrenklassen und Grenzwerte geht.  

Im Rahmen einer Umfrage hat sich die APEC zuvor einen Überblick über den GHS-Stand in den einzelnen Ländern verschafft und die Ergebnisse in ihrem „APEC CD GHS Implementation Convergence Questionnaire 2019 Progress Report” bekanntgegeben.
Auf ihrer Website bietet die APEC weitere Informationen, unter anderem Anhänge zum Progress Report an.

An der Umfrage teilgenommen haben

  • Australien
  • Kanada
  • Malaysia
  • Mexiko
  • die Philippinen
  • die Länder der russischen Föderation
  • Singapur
  • Taiwan
  • Thailand
  • die USA
  • Vietnam

Die meisten Länder haben aktuell die GHS-Versionen 3 und 4 umgesetzt. Sechs Länder, darunter Kanada, Malaysia, Russland, Singapur, Taiwan und die USA, planen, GHS-Version 7 zu implementieren. Ob dies bis zum Jahr 2021 gelingen könnte, ließen die Länder indes offen. Anfang Juni hat auch Australien eine Konsultation zur Annahme der 7. GHS-Version angekündigt.

Gerne sind wir unter sds@kft.de für Sie da, wenn Sie in punkto GHS-Richtlinien Unterstützung benötigen.

 

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Neues Online-Tool zur Registrierung von Nanomaterialien

Der Nordische Ministerrat, der seit 1971 die Zusammenarbeit der fünf Staaten Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden fördert, stellt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein kostenloses Online-Tool zur Verfügung, mit dem sie Nanomaterialien unter REACH registrieren können. Das gab die dänische Umweltbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) in einer Pressemitteilung bekannt (in dänisch).

Laut dieser Mitteilung wird das Tool e-REACHNano gemeinschaftlich von der Arbeitsgruppe des Nordischen Ministerrats für Chemie, Umwelt und Gesundheit und dem internationalen Softwareentwicklungs- und Ingenieurbüro DHI finanziert.

Die drei Kernelemente des Tools sind Nanomaterialien, das damit zusammenhängende Risiko und eine Einführung zu REACH. Eine Reihe von Videos erklären die Inhalte.

In diesem Jahr soll die Version noch aktualisiert werden und dann auch die Anforderungen, die ab Januar 2020 gelten sollen, berücksichtigen.

Sichern Sie sich den freien Marktzugang Ihrer Produkte und stellen Sie deren Chemical Compliance sicher. Sprechen Sie uns an unter: reach@kft.de. 

 

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EU ergänzt Kosmetik-Verordnung

Die EU-Kommission hat am 22. Mai 2019 Verordnung (EU) 2019/831 zur Änderung der Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Unter anderem hat sie 226 mutagene, krebserregende oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe in Anhang II der Kosmetikverordnung aufgenommen.

Damit möchte die EU, wie unter Absatz 3 aufgeführt, das Verbot der CMR-Stoffe im Binnenmarkt einheitlich umsetzen, für Rechtssicherheit bei Wirtschaftsakteuren und zuständigen nationalen Behörden sorgen und die menschliche Gesundheit schützen.

Erst im Oktober 2018 hatte die EU die Verwendung von CMR-Stoffen in Textilien weiter eingeschränkt. Und Anfang Mai 2019 hat sie ein Glossar mit allgemeinen Bezeichnungen von Inhaltsstoffen für die Verwendung auf Kosmetika-Etiketten herausgegeben.

Sorgen Sie rechtzeitig für die Sicherheit Ihrer Produkte und kontaktieren Sie uns unter cosmetic@kft.de. 

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ECHA erhöht Schlagzahl beim Prüfen der REACH-Dossiers

ECHA möchte künftig viermal mehr REACH-Dossiers prüfen als bislang. Das hat die Agentur in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Laut REACH-Verordnung, Artikel 41, Punkt 5, sind die ECHA-Verantwortlichen dazu verpflichtet, fünf Prozent der REACH-Dossiers auf Gesetzeskonformität und Vollständigkeit der Daten zu überprüfen. Dementsprechend hat die Behörde in den vergangenen zehn Jahren rund 2.700 Dossiers eingesehen und kontrolliert.

Der Aktionsplan, den die ECHA im Juni 2019 veröffentlichen möchte, sieht vor, bis zum Jahr 2027 alle registrierten Stoffe im Tonnageband größer eine Tonne zu überprüfen. Handlungsbedarf besteht allemal wie der Ende Februar veröffentlichte ECHA-Bericht zeigt. Laut diesem Bericht sind drei von vier geprüften Dossiers unvollständig.

Zu einem vergleichbaren Ergebnis kam ein deutsches REACH-Compliance-Projekt. Dabei hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) mehr als 3.800 REACH-Dossiers durchgesehen – mit dem ernüchternden Ergebnis: Im Tonnageband größer 1.000 Tonnen war mehr als jedes dritte Dossier nicht gesetzeskonform, im Tonnageband 100-1.000 Tonnen knapp jedes fünfte.

Die ECHA betont in ihrer Meldung, dass sie bei Verstößen nicht befugt ist, den Unternehmen den Marktzugang für die betreffenden Stoffe zu verwehren. Vielmehr seien an dieser Stelle die nationalen Behörden gefordert. ECHA-Direktor Björn Hansen richtet sein Appell daher immer wieder an die Länder und verantwortlichen Unternehmen, zu handeln. In seinem Beitrag im ECHA Newsletter Ausgabe 2-2019 betonte er, wie wichtig fundierte Stoffdaten sind. Nur wenn solche Daten vorhanden sind, können die Unternehmen die passenden Risikomanagement-Maßnahmen treffen.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Registrierung eines Stoffes? Melden Sie sich gerne unter reach@kft.de.

 

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Beschränkung von Mikroplastik: Deutsche Sportverbände fordern verlängerte Übergangsfrist

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Fußballbund (DFB) haben in einem Positionspapier das zeitnahe Verbot von Kunststoffgranulat für Kunsstoffrasenplätze kritisiert und stattdessen eine Übergangsfrist von mindestens sechs Jahren gefordert.

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat im Januar 2019 den Annex XV Restriction Report veröffentlicht mit einem Beschränkungsvorschlag für Mikroplastik gemäß Anhang XV der REACH-Verordnung (1907/2006/EG). Mit der Verordnung soll das Inverkehrbringen von „bewusst zugesetztem“ Mikroplastik ab 2021 verboten werden. Zwar sieht die ECHA für einige Anwendungen längere Übergangsfristen vor. Allerdings habe man im Falle des Kunstoffrasengranulats keine verlängerten Fristen eingeräumt, da der Sektor bei der Entwicklung des Beschränkungsberichts keine Informationen zur Verfügung gestellt habe.

Die Sportverbände haben nun reagiert und fordern eine sechsjährige Übergangsfrist. Diese Zeit sei nötig, um die mehr als 6.000 Kunstrasenplätze in Deutschland zu sanieren. Bei einem schnelleren Verbot müssten viele Sportstätten schließen.

Wie geht es nun weiter? Die öffentliche Konsultation zum ECHA-Beschränkungsvorschlag läuft bis September. In den nächsten Monaten werden die Ausschüsse für Risikobewertung (Rac) und sozioökonomische Analyse (Seac) ihre Stellungnahmen zum Vorschlag abgeben.

Das Granulat wird als kritisch gesehen, weil geschätzte 95 Prozent des Füllmaterials aufbereitete Pkw- und Lkw-Altreifen sind, die polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Davon sind einige als krebserregend, erbgutverändernd und/oder fortpflanzungsgefährdend eingestuft. Die ECHA hat daher bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Niederlanden einen Vorschlag eingebracht, der Konzentrationsbeschränkungen für acht PAKs vorsieht.

Haben Sie Fragen zur Plastikproblematik oder zur Sicherheit ihrer Produkte? Sprechen Sie uns an unter reach@kft.de.

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Argentiniens Chemikalienmanagement nimmt Formen an

Argentinien ist dabei, Mindeststandards für den Umgang mit Industriechemikalien festzulegen. Wie Elisa Coghlan, verantwortlich für das argentinische Chemikalienmanagement, gegenüber der Informationsplattform Chemical Watch sagte, wolle das Land schrittweise vorgehen und im ersten Schritt ein nationales Verzeichnis für chemische Stoffe erstellen. In der nächsten Etappe würde dann ein Expertenausschuss die Risiken, die von diesen Stoffen ausgehen, bewerten und Maßnahmen priorisieren.

Zuständig für den Aufbau des Chemikalienmanagements ist das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Ministerio de Ambiente y Desarollo Sustenable, MAyDS), genauer gesagt die Abteilung für chemische Stoffe und Produkte (D. de Sustancias y Productos Quimicos). Einen guten Überblick über die Zuständigkeiten gibt dieses Organigramm des Ministeriums.

Der rechtliche Rahmen des künftigen Gesetzes umfasst folgende Punkte: 

  • Erstellen eines nationalen Substanzverzeichnisses 
  • Festlegen von Bestimmungen für neue Stoffe und Anwendungen
  • Einrichten von Bewertungsausschüssen
  • Klarheit schaffen bezüglich Risikobewertung und Risikomanagement;
  • Vorgeben, wie mit vertraulichen Geschäftsinformationen (CBI) umzugehen ist
  • Festlegen von Verwaltungsgebühren sowie
  • Geldbußen und Verwaltungsstrafen bei Zuwiderhandlung 

Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UN Environment) ist die argentinische Chemieindustrie nach Brasilien die zweitwichtigste in Lateinamerika. Sie trägt 12,3 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Rund 110.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt, meist in kleinen und mittleren Unternehmen.

KFT ist bereits seit vielen Jahren für Unternehmen in Südamerika tätig und mit den Gesetzen im Bereich Regulatory Chemical Compliance bestens vertraut. Sie erreichen uns unter reach@kft.de. 

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