KFT Goes to Hollywood

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. Wie viel mehr können dann laufende Bilder sagen. Doch wie lässt sich das komplexe Thema „Regulatory Chemical Compliance“ filmisch umsetzen? Und wie lässt sich daraus ein aussagekräftiger Plot machen?

Regulatory Chemical Compliance appelliert an unsere Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit und hat damit auch mit Vertrauen zu tun. Kunden und Verbraucher wünschen sich Vertrauenswürdigkeit und Transparenz. Sie wünschen sich, dass auch drin ist, was auf der Verpackung drauf steht. Ebenso wünschen Sie sich, dass außen drauf steht, was drin enthalten ist – und zwar lückenlos. Wer das beherzigt, hat die Fans auf seiner Seite. Kurzum: Wer als Marke sympathisch und seriös wirken will, sollte zumindest einhalten, was die Gesetze fordern.

Nun aber genug der Worte. Lasst die Bilder sprechen:

Veröffentlicht unter KFT | Kommentar hinterlassen

US-Studie: Desinfektionsmittel verursacht Atemprobleme beim Reinigungspersonal

Eine Gruppe von US-Wissenschaftlern um Brie Hawley haben in einer Studie, die von der US-Bundesbehörde für arbeitsmedizinische Forschung (National Institute for Occupational Safety and Health, NIOSH) unterstützt wird, herausgefunden, dass Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die Wasserstoffperoxid, Peressigsäure und Essigsäure enthalten, bereits in geringen Konzentrationen zu Augen- und Atemwegsreizungen führen können. Im Rahmen ihrer Forschungen haben sie Reinigungspersonal in einem Krankenhaus untersucht und bei den Betreffenden chronische Gesundheitsprobleme festgestellt. Das Mittel war 16 Monate zuvor neu im Krankenhaus eingeführt worden.

Wasserstoffperoxid und Peressigsäure sind starke Oxidationsmittel, die unter anderem zum Sterilisieren von OP-Besteck eingesetzt werden. Zwar weiß man seit längerem schon, dass beide Verbindungen bei längerer Exposition Asthma auslösen können. Wie die beiden Stoffe beim Einsatz in Krankenhäusern auf die Anwender wirken, wurde bislang allerdings nur wenig untersucht. Gerade im Krankenhaus sind die Verantwortlichen auf wirksame und verlässliche Desinfektionsmittel angewiesen, um die Verbreitung von Keimen zu verhindern. So gesehen ist der Einsatz solcher Mittel immer eine Gratwanderung: Einerseits sind Keime sicher abzutöten; andererseits ist das Personal ausreichend zu schützen.

Sorgen Sie für die Rechtssicherheit Ihrer Produkte. Gerne weisen wir auf unser Seminar „Das neue Europäische Biozidstoffrecht“ hin. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter biocides@kft.de zur Verfügung.

Veröffentlicht unter Biozide | Kommentar hinterlassen

US-Behörde verbietet Phthalate in Spielzeug

Die US-Verbraucherschutzbehörde (Consumer Products Safety Commission, CPSC) verbietet fünf Phthalate in Spielzeug. Die Verordnung wurde am 18. Oktober 2017 erlassen und tritt am 25. April 2018 in Kraft.

Vom Verbot betroffen sind die fünf Stoffe:

  • Diisobutylphthalat (DIBP)
  • Di-n-pentylphthalat (DnPP or DPENP)
  • Di-n-hexylphthalat (DnHP or DHEXP)
  • Dicyclohexylphthalat (DCHP) sowie
  • Diisononylphthalat (DINP)

Für die Produktsicherheit sind in den USA verschiedene Bundesbehörden zuständig. Verabschiedet der Kongress ein Gesetz, erlässt die Bundesbehörde, in diesem Fall die CPSC, die entsprechenden Vorschriften. Die CPSC regelt auch die Einfuhrbestimmungen für verschiedenste Verbraucherprodukte, darunter Spielzeug, Werkzeug und Haushaltschemikalien.

Bitte beachten Sie, dass für Spielzeug bestimmte Sicherheitsstandards gelten. Eine Zusammenfassung über die Einfuhrbestimmung in die USA gibt das Merkblatt über gewerbliche Wareneinfuhren, das die Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI) herausgibt. Nach vorheriger Registrierung können Sie sich das Dokument kostenlos herunterladen.

Wollen Sie beim Handel mit den USA auf der sicheren Seite sein? Egal ob Gefahrgut, Kosmetika oder sonstige Produkte: Gerne unterstützen wir Sie unter reach@kft.de.

 

Veröffentlicht unter REACH, Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Echa veröffentlicht CoRAP-Liste 2018-20

Die ECHA hat auf der CoRAP-Liste (Community Rolling Action Plan) 16 neue Kandidaten ergänzt. Die Hälfte davon sind Stoffe mit potentiell endokriner Wirkung. Insgesamt umfasst die Liste aktuell 107 Stoffe.

In diesem fortlaufenden Aktionsplan der Gemeinschaft sind alle Substanzen aufgeführt, die im Rahmen der REACH-Verordnung bewertet werden müssen. Die Liste gibt unter anderem Auskunft darüber, warum der betreffende Stoff zu evaluieren ist, wann diese Evaluierung zu erfolgen hat und welches Land dafür zuständig ist. Von den neu hinzugekommenen Stoffen übernehmen Spanien und Belgien je eine Bewertung, Deutschland und Italien jeweils drei sowie Schweden und Frankreich je vier. Für das nächste Jahr ist die Bewertung von 26 Stoffen vorgesehen, für das Jahr 2019 37 und für das Jahr 2020 entsprechend 44. In der Liste ist auch Großbritannien als verantwortliches Land genannt. Kommt es bei den laufenden Brexit-Verhandlungen nicht zu einer einvernehmlichen Lösung, müssten die Zuständigkeiten für laufende Evaluierungen neu verteilt werden.

Nützlich ist Liste vor allem, weil auch die Ergebnisse der durch die EU-Mitgliedsstaaten durchgeführten Stoffbewertungen und deren Entscheidungen hinterlegt sind. Der Anwender kann in der Liste erste Hinweise finden, ob sich der Stoff künftig eher in REACH-Anhang XIV (listet alle zulassungspflichtigen Stoffe) oder in REACH-Anhang XVII (listet verbotene oder für bestimmte Anwendungen beschränkte Stoffe) wiederfindet.

KFT ist regelmäßig in Bewertungsprozesse involviert. Vermarkten Sie möglicherweise Stoffe, die auf der Liste stehen? Sprechen sie uns an unter reach@kft.de.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

REACH 2018: Verband der chemischen Industrie gibt Checkliste heraus

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) rät Unternehmen, die Verfügbarkeit chemischer Stoffe sicherzustellen und deren Registrierungsstatus zu prüfen, um gegebenenfalls Vorsorgemaßnahmen ergreifen zu können.

Der VCI hat dazu eine Checkliste zusammengestellt. Notfalls, so empfiehlt das VCI-Papier, sollten die Unternehmen prüfen, welche Stoffe bereits registriert sind. Eine ECHA-Datenbank gibt hierüber Auskunft. Welche Registrierungen geplant sind, darüber informiert die ECHA-Liste federführender Registranten.

Sollten Sie bezüglich Ihrer Stoffregistrierung Fragen haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an uns unter reach@kft.de.

Veröffentlicht unter REACH | Kommentar hinterlassen

UN gibt neueste Empfehlungen für Gefahrguttransporte heraus

Die UN hat zum 20. Mal ihre Empfehlungen für Gefahrguttransporte überarbeitet und als Download zur Verfügung gestellt. Das Dokument dient Regierungen und internationalen Organisationen, die für die Sicherheit von Gefahrguttransporten verantwortlich sind, als Basis, um eigene Regelungen für den Transport gefährlicher Güter mit unterschiedlichen Transportmedien zu erarbeiten.

Die erste Ausgabe erschien bereits im Jahr 1956. Die Empfehlungen umfassen unter anderem Aspekte zur Gefahrgutklassifizierung und zur Verpackung von Gefahrgütern. Vorgestellt sind beispielsweise auch Muster der Gefahrzettel. Zudem sind Gefahrgüter mit der jeweils dazugehörigen UN-Nummer aufgelistet, Testverfahren angegeben sowie erforderliche Beförderungsdokumente genannt.

Die Empfehlungen werden in der Regel alle zwei Jahre überarbeitet. Damit möchte die UN global einheitliche Standards fördern. Nur so können Formalitäten verringert und der Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsträgern erleichtert werden, etwa das Umladen eines Seecontainers aus China auf die Eisenbahn in Deutschland.

Wer sehen will, dass sich in der aktuellen Version gegenüber der Vorgängerversion konkret verändert hat, kann dies anhand dieser pdf-Dokumente nachverfolgen.

Befördert ein Unternehmen Gefahrgut, muss es dafür nach §3 der Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) eine(n) Gefahrgutbeauftragte(n) bestellen. KFT bietet seinen Kunden diesen Service eines externen Gefahrgutbeauftragten an. Vielleicht möchten auch Sie einen slchen Service in Anspruch nehmen. Informieren Sie sich gerne unter gefahrgut@kft.de

Veröffentlicht unter Gefahrgut | Kommentar hinterlassen

Kalifornien verabschiedet Modellgesetz bei Reinigungsmitteln

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hat am 15. Oktober ein Gesetz gebilligt, das Hersteller von Reinigungsmitteln verpflichtet, alle Inhaltsstoffe sowohl auf dem Etikett als auch online im Internet anzugeben. Lediglich Stoffe, die der Geheimhaltung unterliegen, müssen nicht offengelegt werden.

Das Gesetz, der „Cleaning Products Right to Know Act, SB258“, ist das Ergebnis zäher Verhandlungen zwischen Industrie und Verbraucherorganisationen. Nach Angaben der Los Angeles Times wurde das Gesetz in diesem Jahr ein Dutzendmal ergänzt. Politiker, Industrielle und Organisationsvertreter preisen es als Modell für ganz Amerika. Der kalifornische Senator Ricardo Lara beispielsweise sagte, das Gesetz bringe Klarheit für Einkäufer und diejenigen, die mit den Produkten jeden Tag arbeiten müssen. Lara, dessen Mutter selbst unter den Folgen gesundheitsschädlicher Reinigungsmittel litt, setzte sich leidenschaftlich für das Gesetz ein.

Das Gesetz gibt den Unternehmen klare Zeitvorgaben: Spätestens ab dem 1. Januar 2020 müssen Inhaltsstoffe online gelistet sein. Angaben auf der Verpackung sind ab 1. Januar 2021 Pflicht. Die Übergangsfrist wird den Unternehmen eingeräumt, um bedenkliche Stoffe durch harmlose zu ersetzen.

Sorgen Sie rechtzeitig für die Sicherheit Ihrer Produkte. Gerne unterstützen wir Sie dabei unter  reach@kft.de.

Veröffentlicht unter REACH | Kommentar hinterlassen

K-REACH: Südkorea vereinfacht Registrierung für Unternehmen

Die südkoreanische Regierung möchte kleinen und mittelständischen Unternehmen die Stoffregistrierung im Rahmen von K-REACH erleichtern. Zum einen, indem sie die Anforderungen an die Daten herunterschraubt. Und zum anderen, indem sie den Registrierungsprozess mit zahlreichen Hilfsmaßnahmen flankiert. Das Hilfsmaßnahmenpaket hat das Umweltministerium auf seiner Website angekündigt (nur in Koreanisch)

An der Initiative beteiligen sich vier südkoreanische Ministerien: das Umweltministerium (Ministry of Environment, MoE), das Ministerium für Strategie und Finanzen (Ministry of Strategy and Finance, MoSF) sowie die Ministerien für Handel, Industrie und Verkehr (Ministry of Trade, Industry and Energy, Motie) und das Ministerium für Startups und kleine und mittelständische Unternehmen (Ministry of SMEs and Startups, MSS). Bei der Unterstützung geht es um beratende Maßnahmen, aber auch darum, den Unternehmen zu helfen, um an die erforderlichen Stoffdaten heranzukommen und um Beistand beim Registrierungsprozess selbst.

Auch die Anforderungen an die Daten selbst sollen wesentlich verringert werden. Für Stoffe, die nach GHS als ungefährlich eingestuft sind, sollen ab Juni 2018 statt 47 nur noch 15 Tests nötig sein. Ähnlich geringe Anforderungen stellt die Regierung an Stoffe, die nur als Zwischenprodukte in einem Herstellungsprozess fungieren. Werden diese in einem Mengenband von weniger als 1.000 Tonnen produziert, sind gar keine Tests erforderlich. Bei einer Menge von 1.000 Tonnen und mehr beschränken sich die notwendigen Angaben im Dossier auf die Ergebnisse aus 15 Testdatenserien. Von den Erleichterungen nicht betroffen sind die erforderlichen Datensätze für die Registrierung der 510 PEC-Stoffe. Mehr zum Thema PECS lesen Sie auch in unserem Blog.

Als weitere Erleichterung für kleine und mittelständische Unternehmen plant die Regierung eine Datenlückenanalyse für 7.000 ausgewählte Substanzen, und zwar im In- und Ausland. Welche Daten letztlich von den einzelnen Unternehmen zu erbringen sind, hängt von den jährlichen Tonnagen, den Stoffeigenschaften, der Anwendung sowie der Exposition ab und auch davon, welche Daten schon vorhanden sind.

Ab 2018 sollen erste Pilotprojekte laufen. Geplant sind diese vorzugsweise bei wirtschaftlich besonders relevanten Stoffen, die von kleinen Unternehmen in größeren Mengen hergestellt oder importiert werden. Hier will die Regierung den kompletten Registrierungsprozess unterstützen. Geleistet werden soll dies unter anderem mithilfe von Registrierungsforen, an denen sich Regierungsvertreter und Unternehmen gleichermaßen beteiligen. Die Regierung ist Eigentümer der Daten und Unternehmen können diese zu niedrigen Kosten nutzen.

Verbessern muss die Regierung auch die Infrastruktur. Nach wie vor gibt es nicht genug Prüfstellen im Land. Beispielsweise gibt es nur drei Prüfstellen, die überhaupt in der Lage sind, die Inhalationstoxizität und die Umweltverträglichkeit von Stoffen zu bestimmen.

Insgesamt plant also die Regierung eine ganze Reihe von Initiativen im Rahmen von K-REACH. Unter anderem will sie die erforderlichen IT-Systeme zur Verfügung stellen. Bis Ende 2018 sollen auch Leitfäden bereitgestellt werden.

Mehr zum Thema K-REACH erfahren Sie auch in unserem Blog.

Benötigen Sie fachkundige Unterstützung? Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit unserem Partner, der KTR Europe GmbH, zusammen. Sprechen Sie uns an unter reach@kft.de.

Veröffentlicht unter REACH | Kommentar hinterlassen