KFT Goes to Hollywood

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. Wie viel mehr können dann laufende Bilder sagen. Doch wie lässt sich das komplexe Thema „Regulatory Chemical Compliance“ filmisch umsetzen? Und wie lässt sich daraus ein aussagekräftiger Plot machen?

Regulatory Chemical Compliance appelliert an unsere Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit und hat damit auch mit Vertrauen zu tun. Kunden und Verbraucher wünschen sich Vertrauenswürdigkeit und Transparenz. Sie wünschen sich, dass auch drin ist, was auf der Verpackung drauf steht. Ebenso wünschen Sie sich, dass außen drauf steht, was drin enthalten ist – und zwar lückenlos. Wer das beherzigt, hat die Fans auf seiner Seite. Kurzum: Wer als Marke sympathisch und seriös wirken will, sollte zumindest einhalten, was die Gesetze fordern.

Nun aber genug der Worte. Lasst die Bilder sprechen:

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Kosmetika: Neues Ratingsystem soll Nachhaltigkeit vorantreiben

Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation „The Sustainability Consortium“ (TSC) sowie die Einzelhandelskonzerne Walmart und Target haben ein Ratingsystem für die Körperpflegemittelindustrie veröffentlicht, das sie im Rahmen eines Projekts gemeinsam mit anderen Partnern erarbeitet haben. Das Punktesystem (industry scorecard) soll Hersteller dabei unterstützen, nachhaltige und sichere Produkte zu entwickeln.

Herzstück des Ratingsystems sind 32 Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators), die in die vier folgenden Bereiche aufgeteilt sind:

  • menschliche Gesundheit und welchen Einfluss Inhaltsstoffe und Produktformulierungen darauf haben;
  • Lieferkette und damit verbundene Emissionen
  • Offenlegung der Inhaltsstoffe und Transparenz gegenüber dem Verbraucher
  • Verpackung und deren Einflüsse auf Umwelt und Gesundheit

Die meisten Punkte werden im Cluster „menschliche Gesundheit“ vergeben (130 von 400); bei diesen Kriterien geht es um die Inhaltsstoffe in Kosmetika und die damit verbundenen Sicherheitsaspekte. Beispielsweise erhalten Unternehmen Punkte, wenn ihre Produkte keine Stoffe enthalten, die in einer der einschlägigen Schadstofflisten aufgeführt sind, etwa der kalifornischen Prop 65-Liste krebsverdächtiger Stoffe, der EU-Prioritätenliste endokriner Disruptoren und der Liste karzinogener, mutagener und reproduktionstoxischer Stoffe (KMR) im REACH-Anhang XVII. Unternehmen, deren Produkte zertifiziert, das heißt, deren Qualität und besondere Sicherheit von unabhängiger dritter Stelle bezeugt sind, erhalten Zusatzpunkte.

Bereits vor drei Jahren starteten Walmart, Target und die Non-Profit-Organisation „Forum for the Future“ (FFTF) das Ratingsystem-Projekt im Rahmen des Gipfels für Schönheits- und Körperpflegeprodukte (2014 beauty and personal care, BPC, product sustainability summit). Später stießen weitere Organisationen und Unternehmen wie Henkel, Johnson & Johnson und der Environmental Defense Fund (EDF) dazu.

Viele Handelskonzerne begrüßen das Ratingsystem. Neben Walmart und Target wollen auch die Händler CVS Health, Sephora und Walgreens ihr System auf dieser Basis weiterentwickeln. „Wir glauben, dass wir damit ein effektives Werkzeug haben, mit dem wir zum einen die Produktnachhaltigkeit bewerten und zum anderen die Verfügbarkeit solcher Produkte auf dem Markt erhöhen können“, sagt Eileen Howard Boone, Senior Vice President der Abteilung Corporate Social Responsibility and philanthropy“ bei CVS Health, in einem Beitrag von greenBiz.

Die oben genannten Handelsunternehmen hoffen, dass auch andere ihrem Beispiel folgen, besonders solche, die mehr im E-Commerce-Geschäft tätig sind. TSC will das Jahr 2018 nutzen, um das Ratingsystem kontinuierlich weiterzuentwickeln, sagt Euan Murray, CEO von TSC.

Stellen Sie die rechtliche Compliance ihrer Produkte sicher. Bei Fragen erreichen Sie uns gerne unter cosmetic@kft.de.

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US-Richtlinien für Gefahrenkommunikation werden an GHS-Richtlinien angepasst

Die US-amerikanische Arbeitsschutzbehörde (Occupational Safety and Health Administration, OSHA) plant, im Jahr 2019 seine Richtlinien für Gefahrenkommunikation (Hazard Communication Standard, HCS) zu ergänzen und an das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) der Vereinten Nationen anzupassen.

Das Arbeitsministerium (United States Department of Labor, DOL) hat dies im Frühjahr im Rahmen der Agenda für Regulierungsfragen beschlossen und dem Projekt damit eine höhere Priorität eingeräumt (von „long-term action“ zum Status „proposed rule“).
Die OSHA hatte die Richtlinien letztmals im Jahr 2012 mit der damals dritten überarbeiteten GHS-Version in Einklang gebracht. Seit Juli 2017 gilt die siebte GHS-Version, die über die UNECE-Website heruntergeladen werden kann. Das Kompendium wird im nächsten Jahr aktualisiert.

Ein wichtiges Ziel von OSHA ist es, die Richtlinien weitestgehend an die kanadischen GHS-Vorgaben und die Vorgaben der EU anzugleichen. Weitere Informationen hierüber gibt Maureen Ruskin, die stellvertretende Direktorin der Direktion für Standards und Richtlinien (Deputy Director – Directorate of Standards and Guidance) in ihrem Vortragsdokument vom März 2018.

Vom 4. bis 6. Juli trifft sich der UN-Expertenunterausschuss (UN Sub-Committee of Experts on the Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals, UNSCEGHS) zu seiner 35. Sitzung in Genf. Die Positionen und Vorschläge, die US-Vertreter dort einbringen, werden auf einer öffentlichen Sitzung am 12. Juni im Verkehrsministerium in Washington, D.C. erarbeitet.

Benötigen Sie im Hinblick auf die Erfüllung der GHS-Richtlinien in Ihrem Land Unterstützung? Wir sind gerne für Sie da unter sds@kft.de.

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GHS: Warum es immer noch keine einheitlichen Regelungen gibt

KFT Geschäftsführer Karl-Franz Torges berichtet in einem Übersichtsartikel in der Ausgabe 9/2018 des CHEManager, warum es selbst nach 15 Jahren GHS immer noch keine wirkliche Einheit gibt – obwohl bereits im Jahr 1992 auf der „United Nations Conference on Environment and Development (UNCED)“ in Rio de Janeiro (The Earth Summit) die Harmonisierung zur Einstufung und Kennzeichnung von chemischen Stoffen und Gemischen beschlossen wurde.

Zwar sei bereits in 50 Ländern das GHS implementiert. Aber in höchst unterschiedlicher Form und in 128 Ländern wurden GHS-Regelungen bislang noch gar nicht umgesetzt. Für die uneinheitlichen Regelungen in den einzelnen Ländern nennt Torges einige wichtige Gründe. Unter anderem rührt die ungewollte Vielfalt daher, dass einzelne Nationen GHS auf Basis unterschiedlicher Revisionen einführen. Oder dass Länder nur einzelne Teile des GHS auswählen und diese dann in ihre eigenen nationalen Gesetze und Verordnungen übernehmen (Building Block Approach).

Außerdem geht Chemical Compliance-Experte Torges auch auf die Situation beim Sicherheitsdatenblatt ein, die nicht minder komplex als beim GHS ist.

Bei Fragen in punkto GHS-Richtlinien sind wir unter sds@kft.de gerne für Sie da.

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US EPA verbannt Dichlormethan aus Abbeizmitteln

Die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) schlägt vor, die Produktion und Verwendung dichlormethanhaltiger Abbeizmittel für Privatpersonen zu verbieten und hat eine entsprechende Rechtsvorschrift unter Abschnitt 6 des Chemikaliengesetzes (Toxic Substances Control Act, TSCA) erarbeitet. Die Behörde wird den Entwurf in Kürze an das Office of Management and Budget (OMB) senden. Die EPA hat dazu eine Presseerklärung veröffentlicht.

 Dichlormethan ist ein hervorragendes Lösungsmittel für Harze, Fette, Kunststoffe und Bitumen und dient deshalb unter anderem als Abbeizmittel für Lacke und als Entfettungsmittel. Allerdings weiß man bereits seit längerem um die Gefährlichkeit der Substanz. Arbeiter, die der Substanz ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken sowie neurologische und Leberfunktionsstörungen zu erleiden. Bereits unter Präsident Obama wurde daher ein entsprechender Gesetzesentwurf erarbeitet, dessen Verabschiedung aber auf die lange Bank geschoben wurde.

 Nachdem es in jüngster Vergangenheit durch die Anwendung von Dichlormethan immer wieder zu Todesfällen kam, starteten NGOs Kampagnen und forderten Baumärkte auf, den Verkauf dichlormethanhaltiger Abbeizmittel zu stoppen. Mit Erfolg: Just zwei Tage nach einem Treffen von EPA-Direktor Scott Pruitt mit Vertretern verschiedener NGOs und Familien, deren Angehörige an den Folgen von Dichlormethan-Erkrankungen starben, beschloss die EPA zu handeln und auf eine Neubewertung der Substanz zu verzichten. Interessenvertreter der chemischen Industrie (Halogenated Solvents Industry Alliance, HSIA) hatten eine solche Neubewertung gefordert.

 In der EU ist die Verwendung von Dichlormethan in Abbeizmitteln durch den Beschluss 455/2009/EG des Europäischen Parlaments am 6. Mai 2009 für Privatpersonen sowie für die gewerbliche Verwendung verboten. Ausgenommen hiervon bleibt die Industrie. Seit dem 6. Dezember 2012 müssen alle dichlormethanhaltigen Abbeizer, die rein industriell verwendet werden, dafür entsprechend gekennzeichnet sein. 

 Haben Sie mit gefährlichen Substanzen zu tun? Sichern Sie sich rechtlich ab und wenden sich bei Fragen gerne an uns unter reach@kft.de.

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Deutscher Diversity-Tag – kulinarischer Genuss bei KFT Chemieservice

Seit dem Jahr 2015 zählen wir zu den Unterzeichnern der Charta der Vielfalt, einer Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt und einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Nationalitäten, Religionen und ganz unterschiedlichen Alters arbeiten erfolgreich zusammen.

Am 5. Juni 2018 feierten wir den 6. Deutschen Diversity-Tag mit einem Diversity-Buffet (Diversity:  engl.: Vielfalt) – mit selbstgemachten Speisen aus verschiedensten Herkunftsländern.

Das kulinarische Angebot konnte sich wahrhaftig sehen lassen: Neben traditionell deutschen Spezialitäten wie Schwäbischem Kartoffelsalat und den Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut zählten beispielsweise selbst zubereitetes Kisir (eine türkische Spezialität aus Couscous), italienische Melanzane alla parmigiana (im Ofen gebackene Auberginen) und russische Piroschki (gefüllte Teigtaschen) zu den internationalen Spezialitäten. Als Dessert durften Spezialitäten wie polnische Makówki, italienischer Erdbeer-Tiramisu und Frankfurter Kranz natürlich nicht fehlen.

Die Idee, Diversity auch sinnlich erfahrbar zu machen, ist geglückt!

 Informationen über die Charta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, unterstützt die Initiative.

Die Charta der Vielfalt will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Charta der Vielfalt wurde im Dezember 2006 von vier Unternehmen ins Leben gerufen. 2.800 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt über 9,4 Millionen Beschäftigten haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu. Charta der Vielfalt

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WM-Gewinnspiel: Auf die besten drei Tipper warten attraktive Preise

In wenigen Tagen ist wieder Ausnahmezustand. Vom 14. Juni bis 15. Juli läuft die Fußball-WM in Russland.

Für uns eine willkommene Gelegenheit, Sie herzlich zu unserem Tippspiel einzuladen. Ob als Solotipper oder gemeinsam im Team, mit oder ohne Expertenwissen: Ihr Gespür und ein wenig Glück sind gefragt.

Für jeden richtigen Tipp werden Punkte vergeben. Zusatzpunkte können Sie für die richtige Beantwortung der Bonusfragen einheimsen. Die Person oder das Team, das am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Tippspiel. Die Teilnahme am WM-Tippspiel ist natürlich kostenlos. Die Sieger dürfen sich auf attraktive Preise freuen.

Unsere drei Erstplatzierten erhalten folgende Hauptgewinne*:

  1. Platz: Kostenfreie Teilnahme an einer zweitägigen KFT Academy-Schulung im Wert von 1.050 €
  2. Platz: Kostenfreie Teilnahme an einer eintägigen KFT Academy-Schulung im Wert von 850 €
  3. Platz: Kostenfreie Teilnahme an einer eintägigen KFT Academy-Schulung im Wert von 680 €

Der jeweilige Tagessieger gewinnt zudem eine KFT Wanduhr.

Detaillierte Informationen zu unseren KFT Academy-Schulungen erhalten Sie über unsere KFT Academy Seite

Mitspielen ist ganz einfach: Werden Sie kostenloses Mitglied und tippen Sie mit auf www.kicktipp.de/kft-wm-18

Viel Spaß und viel Erfolg beim Tippen wünscht

Ihr KFT Team

*Der Gewinn beinhaltet nicht die Fahrt und evtl. entstehende Übernachtungskosten. Eine Barauszahlung der Sachpreise ist nicht möglich. Alle Details finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

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Kanada: strengere Grenzwerte für Blei und Cadmium in Kinderprodukten

Das kanadische Umweltministerium Health Canada hat in der Canada Gazette zwei neue Verordnungen veröffentlicht: die Verordnung für Kinderschmuck (Children’s Jewellery Regulations: SOR/2018-82) sowie die Verordnung Consumer Products Containing Lead Regulations: SOR/2018-83. Beide Verordnungen treten sechs Monate nach der Veröffentlichung in der Canada Gazette in Kraft.

Die Verordnung für Kinderprodukte schreibt vor, dass folgende Produkte maximal 90 mg/kg Blei enthalten dürfen.

  • Spielzeug für Kinder im Alter zwischen 3 und 14 Jahren
  • Kinderkleidung und Accessoires
  • Produkte, die dazu bestimmt sind, den Schlaf, die Entspannung, die Hygiene und den Transport von Kindern bis vier Jahre zu erleichtern.

Die Verordnung für Kinderschmuck legt einen zulässigen Gesamt-Cadmiumgehalt von 130 mg/kg für Kinderschmuck fest, der klein genug ist, um verschluckt zu werden, sowie einen Gesamt-Bleigehalt von 90 mg/kg (vormals 600 mg/kg und 90 mg/kg für migrierbares Blei).

Für zwei Nichtregierungsorganisationen im Gesundheitswesen greifen die Bestimmungen zu kurz. Sie fordern die Grenzwerte nicht nur für Kinderschmuck, sondern für Schmuck allgemein. Ihre Begründung: Auch zu Schmuckstücken von Erwachsenen könnten Kinder Zugang haben.

Hierzulande gelten bei Cadmium und Blei die Bestimmungen der REACH-Verordnung. Für Cadmium sind Werte bis 0,01 Gewichtsprozent zulässig, bei Blei bis 0,05 Gewichtsprozent. Gerade bei Modeschmuck-Produkten sind Grenzwertüberschreitungen keine Seltenheit. Das Regierungspräsidium Tübingen fand beispielsweise im Rahmen einer Überprüfung, dass jedes zehnte Schmuckstück aus dem Präsenzhandel einen erhöhten Blei- und/oder Cadmiumgehalt aufweist. Bei Schmuckstücken aus dem Internethandel lagen rund 17 Prozent der Artikel über dem Grenzwert.

Wir unterstützen Sie dabei, die rechtliche Compliance Ihrer Produkte sicherzustellen. Fragen Sie uns unter reach@kft.de.

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