KFT Goes to Hollywood

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. Wie viel mehr können dann laufende Bilder sagen. Doch wie lässt sich das komplexe Thema „Regulatory Chemical Compliance“ filmisch umsetzen? Und wie lässt sich daraus ein aussagekräftiger Plot machen?

Regulatory Chemical Compliance appelliert an unsere Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit und hat damit auch mit Vertrauen zu tun. Kunden und Verbraucher wünschen sich Vertrauenswürdigkeit und Transparenz. Sie wünschen sich, dass auch drin ist, was auf der Verpackung drauf steht. Ebenso wünschen Sie sich, dass außen drauf steht, was drin enthalten ist – und zwar lückenlos. Wer das beherzigt, hat die Fans auf seiner Seite. Kurzum: Wer als Marke sympathisch und seriös wirken will, sollte zumindest einhalten, was die Gesetze fordern.

Nun aber genug der Worte. Lasst die Bilder sprechen:

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Online-Händler verstoßen gegen Kennzeichnungspflicht

Die norwegische Umweltbehörde (Norwegian Environment Agency) hat im Rahmen einer stichprobenartigen Kontrolle herausgefunden, dass 11 von 15 Online-Händler Kunden nicht ordnungsgemäß informieren, wenn ihre Produkte gefährliche Stoffe enthalten. Direktor Bjørn Bjørnstad prangerte in einer Pressemeldung (nur in norwegisch) den Verstoß an. Zwar hätten die betreffenden Unternehmen den Mangel inzwischen behoben. Bjørnstad betonte aber, wie wichtig regelmäßige Kontrollen im E-Commerce-Markt seien.

Rechtliche Grundlage der Kennzeichnungspflicht ist die seit September 2009 in Kraft getretene Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung). Maßgeblich ist Art. 48, Absatz 1 und 2 der CLP-Verordnung. Dort ist festgelegt, wie die Produkte zu kennzeichnen sind. Der Artikel macht auch Vorgaben für die Werbung derartiger Produkte. Das schließt den Onlinehandel mit ein, da der Kunde dort in der Regel keine Möglichkeit hat, das Kennzeichnungsetikett an der Ware vor Vertragsschluss zu lesen. Das heißt, Onlinehändler müssen auf der Website die Gefahrenklassen angeben. Seit Juni 2017 müssen sie das auch bei Gemischen tun.

Wertvolle Tipps gibt Ihnen die CLP-Broschüre des Verbands der Chemischen Industrie. Bei weiterreichenden Fragen sind wir gerne für Sie da unter kft@clp-info.de.

 

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Taiwan ändert sein Chemikaliengesetz

Der Exekutiv-Yuan der Republik China (Taiwan) hat Anfang November einem Paket von Änderungen des in Taiwan geltenden Chemikaliengesetzes (Toxic Chemical Substance Control Act) zugestimmt; der geänderte Entwurf wird nun dem Gesetzgeber vorgelegt.

Mit den Maßnahmen, sagt Premierminister Lin Chuan, will Taiwan sein Chemikaliengesetz der UN-Rahmenvereinbarung für eine globale Chemikalienstrategie (Strategic Approach to International Chemicals Management, SAICM) anpassen.

Die aktuellen Gesetzesänderungen berücksichtigen nun auch besorgniserregende Stoffe. Sie werden in Klasse IV der Verordung eingestuft mit dem Ziel, deren Ausbreitung in der Umwelt zu vermeiden. Die Verlagerung des Schwerpunkts, weg von der Regulierung hin zu Prüfung und Kontrolle drückt sich auch im neuen Namen des Gesetzes aus, das fortan „Toxic and Chemical Substances of Concern Control Act“ heißt.

Die Maßnahme ist auch Teil eines Reformprogramms („five  rings  of  food  safety” reform program), mit dem die taiwanesische Regierung das Vertrauen der Menschen in landwirtschaftliche Produkte wieder herstellen möchte.

Sind Sie auf dem taiwanesischen Markt tätig? Dann nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns auf unter reach@kft.de.

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US-Studie: Desinfektionsmittel verursacht Atemprobleme beim Reinigungspersonal

Eine Gruppe von US-Wissenschaftlern um Brie Hawley haben in einer Studie, die von der US-Bundesbehörde für arbeitsmedizinische Forschung (National Institute for Occupational Safety and Health, NIOSH) unterstützt wird, herausgefunden, dass Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die Wasserstoffperoxid, Peressigsäure und Essigsäure enthalten, bereits in geringen Konzentrationen zu Augen- und Atemwegsreizungen führen können. Im Rahmen ihrer Forschungen haben sie Reinigungspersonal in einem Krankenhaus untersucht und bei den Betreffenden chronische Gesundheitsprobleme festgestellt. Das Mittel war 16 Monate zuvor neu im Krankenhaus eingeführt worden.

Wasserstoffperoxid und Peressigsäure sind starke Oxidationsmittel, die unter anderem zum Sterilisieren von OP-Besteck eingesetzt werden. Zwar weiß man seit längerem schon, dass beide Verbindungen bei längerer Exposition Asthma auslösen können. Wie die beiden Stoffe beim Einsatz in Krankenhäusern auf die Anwender wirken, wurde bislang allerdings nur wenig untersucht. Gerade im Krankenhaus sind die Verantwortlichen auf wirksame und verlässliche Desinfektionsmittel angewiesen, um die Verbreitung von Keimen zu verhindern. So gesehen ist der Einsatz solcher Mittel immer eine Gratwanderung: Einerseits sind Keime sicher abzutöten; andererseits ist das Personal ausreichend zu schützen.

Sorgen Sie für die Rechtssicherheit Ihrer Produkte. Gerne weisen wir auf unser Seminar „Das neue Europäische Biozidstoffrecht“ hin. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter biocides@kft.de zur Verfügung.

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US-Behörde verbietet Phthalate in Spielzeug

Die US-Verbraucherschutzbehörde (Consumer Products Safety Commission, CPSC) verbietet fünf Phthalate in Spielzeug. Die Verordnung wurde am 18. Oktober 2017 erlassen und tritt am 25. April 2018 in Kraft.

Vom Verbot betroffen sind die fünf Stoffe:

  • Diisobutylphthalat (DIBP)
  • Di-n-pentylphthalat (DnPP or DPENP)
  • Di-n-hexylphthalat (DnHP or DHEXP)
  • Dicyclohexylphthalat (DCHP) sowie
  • Diisononylphthalat (DINP)

Für die Produktsicherheit sind in den USA verschiedene Bundesbehörden zuständig. Verabschiedet der Kongress ein Gesetz, erlässt die Bundesbehörde, in diesem Fall die CPSC, die entsprechenden Vorschriften. Die CPSC regelt auch die Einfuhrbestimmungen für verschiedenste Verbraucherprodukte, darunter Spielzeug, Werkzeug und Haushaltschemikalien.

Bitte beachten Sie, dass für Spielzeug bestimmte Sicherheitsstandards gelten. Eine Zusammenfassung über die Einfuhrbestimmung in die USA gibt das Merkblatt über gewerbliche Wareneinfuhren, das die Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI) herausgibt. Nach vorheriger Registrierung können Sie sich das Dokument kostenlos herunterladen.

Wollen Sie beim Handel mit den USA auf der sicheren Seite sein? Egal ob Gefahrgut, Kosmetika oder sonstige Produkte: Gerne unterstützen wir Sie unter reach@kft.de.

 

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Echa veröffentlicht CoRAP-Liste 2018-20

Die ECHA hat auf der CoRAP-Liste (Community Rolling Action Plan) 16 neue Kandidaten ergänzt. Die Hälfte davon sind Stoffe mit potentiell endokriner Wirkung. Insgesamt umfasst die Liste aktuell 107 Stoffe.

In diesem fortlaufenden Aktionsplan der Gemeinschaft sind alle Substanzen aufgeführt, die im Rahmen der REACH-Verordnung bewertet werden müssen. Die Liste gibt unter anderem Auskunft darüber, warum der betreffende Stoff zu evaluieren ist, wann diese Evaluierung zu erfolgen hat und welches Land dafür zuständig ist. Von den neu hinzugekommenen Stoffen übernehmen Spanien und Belgien je eine Bewertung, Deutschland und Italien jeweils drei sowie Schweden und Frankreich je vier. Für das nächste Jahr ist die Bewertung von 26 Stoffen vorgesehen, für das Jahr 2019 37 und für das Jahr 2020 entsprechend 44. In der Liste ist auch Großbritannien als verantwortliches Land genannt. Kommt es bei den laufenden Brexit-Verhandlungen nicht zu einer einvernehmlichen Lösung, müssten die Zuständigkeiten für laufende Evaluierungen neu verteilt werden.

Nützlich ist Liste vor allem, weil auch die Ergebnisse der durch die EU-Mitgliedsstaaten durchgeführten Stoffbewertungen und deren Entscheidungen hinterlegt sind. Der Anwender kann in der Liste erste Hinweise finden, ob sich der Stoff künftig eher in REACH-Anhang XIV (listet alle zulassungspflichtigen Stoffe) oder in REACH-Anhang XVII (listet verbotene oder für bestimmte Anwendungen beschränkte Stoffe) wiederfindet.

KFT ist regelmäßig in Bewertungsprozesse involviert. Vermarkten Sie möglicherweise Stoffe, die auf der Liste stehen? Sprechen sie uns an unter reach@kft.de.

 

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REACH 2018: Verband der chemischen Industrie gibt Checkliste heraus

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) rät Unternehmen, die Verfügbarkeit chemischer Stoffe sicherzustellen und deren Registrierungsstatus zu prüfen, um gegebenenfalls Vorsorgemaßnahmen ergreifen zu können.

Der VCI hat dazu eine Checkliste zusammengestellt. Notfalls, so empfiehlt das VCI-Papier, sollten die Unternehmen prüfen, welche Stoffe bereits registriert sind. Eine ECHA-Datenbank gibt hierüber Auskunft. Welche Registrierungen geplant sind, darüber informiert die ECHA-Liste federführender Registranten.

Sollten Sie bezüglich Ihrer Stoffregistrierung Fragen haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an uns unter reach@kft.de.

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UN gibt neueste Empfehlungen für Gefahrguttransporte heraus

Die UN hat zum 20. Mal ihre Empfehlungen für Gefahrguttransporte überarbeitet und als Download zur Verfügung gestellt. Das Dokument dient Regierungen und internationalen Organisationen, die für die Sicherheit von Gefahrguttransporten verantwortlich sind, als Basis, um eigene Regelungen für den Transport gefährlicher Güter mit unterschiedlichen Transportmedien zu erarbeiten.

Die erste Ausgabe erschien bereits im Jahr 1956. Die Empfehlungen umfassen unter anderem Aspekte zur Gefahrgutklassifizierung und zur Verpackung von Gefahrgütern. Vorgestellt sind beispielsweise auch Muster der Gefahrzettel. Zudem sind Gefahrgüter mit der jeweils dazugehörigen UN-Nummer aufgelistet, Testverfahren angegeben sowie erforderliche Beförderungsdokumente genannt.

Die Empfehlungen werden in der Regel alle zwei Jahre überarbeitet. Damit möchte die UN global einheitliche Standards fördern. Nur so können Formalitäten verringert und der Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsträgern erleichtert werden, etwa das Umladen eines Seecontainers aus China auf die Eisenbahn in Deutschland.

Wer sehen will, dass sich in der aktuellen Version gegenüber der Vorgängerversion konkret verändert hat, kann dies anhand dieser pdf-Dokumente nachverfolgen.

Befördert ein Unternehmen Gefahrgut, muss es dafür nach §3 der Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) eine(n) Gefahrgutbeauftragte(n) bestellen. KFT bietet seinen Kunden diesen Service eines externen Gefahrgutbeauftragten an. Vielleicht möchten auch Sie einen slchen Service in Anspruch nehmen. Informieren Sie sich gerne unter gefahrgut@kft.de

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