EU veröffentlicht Roadmap zu endokrinen Disruptoren

Endokrine Substanzen (EDC – Endocrine Disrupting Chemicals) sind Stoffe, die im Körper hormonähnlich wirken und den Organismus schädigen können.
Zahlreiche Umweltkontaminanten wie Polychlorierte Biphenyle, spezielle Pestizide und Biozide wie DDT, bestimmte Konservierungsmittel, Bestandteile von Druckfarben und UV-Lichtschutzsubstanzen wie Benzophenon, Schwermetalle wie Cadmium, einige als Weichmacher eingesetzte Phthalate sowie der Kunststoffbaustein Bisphenol A stehen im Verdacht, eine hormonelle Wirkung zu entfalten. Bis heute gibt es allerdings keine Kriterien, nach denen Substanzen eindeutig als EDCs identifiziert werden können.

Die EU hat daher einen Fahrplan vorgelegt mit dem Ziel, solche Kriterien auf Basis wissenschaftlich valider Studien und Informationen aufzustellen.
Die Pflanzenschutz- und Biozid-Verordnung ermächtigt die Kommission, diese Kriterien festzulegen. In der REACH-Verordnung nach Art. 57 f. werden EDCs beispielsweise als „Substances of very high Concern (SVHC)“ eingestuft, die dem Zulassungsverfahren unterworfen werden können.

Das EU-Dokument kann als pdf-Datei unter
“Defining criteria for identifying Endocrine Disruptors in the context of the implementation of the Plant Protection Product Regulation and Biocidal Products Regulation” heruntergeladen werden.

 

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