Dänische Studie: MIT gefährlicher als gedacht

Die dänische Umweltbehörde fordert ein europaweites Verbot für die Verwendung des Konservierungsmittels MIT (Methylisothiazolinon) in Kosmetika. Anlass ist das Ergebnis einer Studie, nach der die allergischen Reaktionen aufgrund von MIT weltweit ansteigen.

Die Experten kritisieren vor allem die Verwendung von MIT in Leave-On-Produkten. Das sind Produkte wie Cremes oder Haarwachs, die längere Zeit auf der Haut verbleiben. Die Substanz wird aber auch in Shampoos und Conditionern (Rinse-Off-Produkten) verwendet.

Die EU-Kosmetikverordnung erlaubt den Einsatz des Konservierungsmittels in Konzentrationen bis zu 100 ppm. Allerdings warnen die Mitglieder des „European Commission Scientific Committee“, dass dieser Wert keine sichere Verwendung zulässt. Sie schlagen stattdessen einen Grenzwert von 15 ppm für Rinse-Off-Produkte vor.

Haben Sie Fragen zur Sicherheit von Kosmetika? Für Sicherheitsbewertungen von kosmetischen Produkten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie bitte Frau Dr. Eugenie Gieser an (06155-86829-20; kosmetik@kft.de).

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