US-Bundesstaat verbietet „Microbeads“

Der US-Bundestaat Wisconsin hat Anfang Juli ein Gesetz erlassen, das ab 2018 den Einsatz kleiner Polymerkugeln, sogenannter Microbeads, in kosmetischen Produkten untersagt. Die Kügelchen sind beliebte Zusätze in Zahnpasten, Duschgels, Peelings und sogar in  Kontaktlinsenreinigungsflüssigkeiten, weil sie durch ihre Scheuereigenschaft bessere Reinigungseffekte erzielen.

Allerdings passieren die Plastikteilchen nahezu ungefiltert die Kläranlagen und gelangen in Flüsse und schließlich ins Meer. Da sie nicht abgebaut werden, reichern sie sich entlang der Nahrungskette an. In Fischen, Seehunden, Muscheln und Krebsen wurden bereits Plastikrückstände nachgewiesen. Da Plastik auch Weichmacher enthält, stehen Microbeads im Verdacht, hormonell und krebserregend zu wirken.

Deshalb warnt auch das Umweltbundesamt (UBA) schon seit längerem vor den Risiken von  Microbeads für Umwelt und Gewässer. Laut UBA werden jährlich bundesweit rund 500 Tonnen dieses Materials in Kosmetika eingesetzt. Seit 2013 führt das Bundesumweltministerium Gespräche mit den Herstellerfirmen und deren Verbänden über einen raschen Ausstieg aus der Verwendung von Microbeads in Kosmetika.

Wir bürgen für die Rechtssicherheit von Kosmetika. Sprechen Sie uns jederzeit an unter reach@kft.de.

Die Pressemitteilung der US-Behörde finden Sie hier.

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