Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor belasteten Fischkonserven

In Öl eingelegt Fischkonserven enthalten zum Teil vergleichsweise hohe Gehalte an Cyclo-DiBADGE (CdB), ein unerwünschtes Reaktionsprodukt, das bei der Polymerisierung von BADGE (2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propanbis-(2,3-epoxypropyl)ether, CAS-Nr. 1675-54-3) mit Bisphenol A (BPA) sowie von BPA mit Epichlorhydrin entsteht. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hervor. Mit den resultierenden Epoxidharzen werden beispielsweise Konservendosen und Tuben beschichtet; das Harz soll den direkten Kontakt von Füllgut mit dem Dosenmetall verhindern.

Schon seit längerem ist bekannt, dass CdB aus dem Epoxidharz in Lebensmittel übertreten kann. Bereits im Jahr 2010 berichtete die BfR-Kommission von Fischkonservenproben mit Gehalten von bis zu 2 mg cyclo-DiBADGE/kg Lebensmittel. Da es bis heute keine experimentellen Daten zur Genotoxizität und zur subchronischen Toxizität gibt, empfiehlt das BfR, diese zeitnah zu ermitteln und die Risikobewertung auf ein solides Fundament zu stellen. Gleichzeitig rät die Behörde von einem „überdurchschnittlich hohen Verzehr“ solcher Konserven ab.

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