Türkei: REACH in der Warteschleife

Das türkische Ministerium für Umwelt und Städtebau (Ministry of Environment and Urbanisation, MoEU) verschiebt die Veröffentlichung der ursprünglich für Ende 2016 vorgesehenen Chemikalien-Verordnung KKDIK (steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe in türkischer Sprache), die nach dem Vorbild von REACH erarbeitet wurde. Laut dem verantwortlichen Minister Yahya Kesimal soll das Gesetz nun im ersten Quartal 2017 kommen.

Industrievertreter bezweifeln allerdings, ob dieser Termin eingehalten werden kann. Mustafa Bagan, Generalsekretär des Verbands der türkischen Chemieindustrie, meint, dass den meisten Unternehmen die für eine Registrierung erforderlichen Daten fehlen und auch das nötige Geld.

Wenn Sie im türkischen Markt tätig und vom neuen Gesetz betroffen sind, sollten Sie sich zu unserem Kundentag am 11. Mai 2017 anmelden. Schwerpunktthema ist die Chemikaliengesetzgebung in der Türkei. Hier arbeiten wir eng mit dem türkischen Dienstleister CRAD (Cevre Risk Analiz Denetim) zusammen. Der Gründer und Geschäftsführer von CRAD, Melih Babayigit, wird bei uns sein und Ihnen Informationen aus erster Hand liefern. KFT ist bereits seit vielen Jahren für Unternehmen in der Türkei tätig und mit den dortigen rechtlichen Gegebenheiten bestens vertraut. Kontaktieren Sie uns gerne unter sds@kft.de.

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