FDA macht negative Ereignisse bei Kosmetika öffentlich

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel, FDA, möchte künftig alle Zwischenfälle, die der Abteilung „Center for Food Safety and Applied Nutrition, CFSAN“ gemeldet werden, veröffentlichen und in vierteljährlichem Rhythmus aktualisieren. Von 2004 bis 2016 sind von Verbrauchern, Medizinern und der Industrie mehr als 50.000 negative Ereignisse bei der Behörde eingegangen, darunter 4.322 über Kosmetika. „Wir möchten die Verbraucher auf diese Weise vor potenziellen Gefahren warnen“, schreiben Susan Mayne, die Direktorin des CFSAN und Katherine Vierk, Direktorin der Abteilung „Public Health Informatics and Analytics“ in einem Blogbeitrag. Die publizierten Daten können die Basis für regulatorische Maßnahmen sein und in einzelnen Fällen auch dazu führen, dass ein Produkt ganz vom Markt genommen wird.

Erste Äußerungen von Verbandsvertretern der kosmetischen Industrie waren positiv. Allerdings setze dies, laut Lisa Powers vom Verband für Körperpflegemittel (Personal Care Products Council, PCPC), einen sorgfältigen Umgang mit den Daten voraus. Viele Beschwerden seien vergleichsweise belanglos und beträfen etwa die Farbe des Produkts oder die Verpackung und hätten mit der Produktqualität und möglichen negativen gesundheitlichen Folgen nichts zu tun.

Sorgen Sie für die Rechtssicherheit Ihrer Produkte und wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns unter cosmetic@kft.de. Gerne empfehlen wir auch unser Seminar „Raumduft, Rasierschaum, Reiniger & Co.“ am 19. Januar 2017 hin.

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