ECHA beklagt unvollständige REACH-Dossiers

Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat den neunten Fortschrittsbericht (REACH Progress Report 2016) veröffentlicht. Darin berichtet sie über die Ergebnisse der aktuellen Dossier-Überprüfungen. Die Prüfer untersuchten im vergangenen Jahr insgesamt 184 Registrierungsdossiers, in erster Linie von Substanzen, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind und die in einem Tonnageband größer als 100 Tonnen hergestellt werden. In neun von zehn Dossiers fehlten entscheidende Daten, etwa zur pränatalen Entwicklungstoxizität, zur Gen- und Reproduktionstoxizität sowie zur aquatischen Langzeittoxizität. Die ECHA hat die betroffenen Unternehmen informiert und aufgefordert, die fehlenden Daten zu ergänzen.

Doch die ECHA-Verantwortlichen beanstanden nicht nur fehlende Informationen. Auch die regelmäßige Aktualisierung der Daten lasse zu wünschen übrig, obwohl die Unternehmen dazu laut REACH-Verordnung Artikel 22 verpflichtet sind. Bereits im September vergangenen Jahres hatten wir in einer Blogmeldung über dieses Thema berichtet. In der Pressemeldung anlässlich der Veröffentlichung des Berichts ruft ECHA-Direktor Geert Dancet die Unternehmen nun wiederholt dazu auf, ihre Dossiers aktuell zu halten, besonders wenn es sich um Substanzen handelt, die mit besonderen Risiken verknüpft sind.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, alle relevanten Compliance-Dokumente aktuell zu halten. Kontaktieren Sie uns gerne unter reach@kft.de.

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