US Bundesstaat Maine verbannt Flammschutzmittel aus Polstermöbeln

Maine hat Anfang August ein Gesetz erlassen („An Act To Protect Firefighters by Establishing a Prohibition on the Sale and Distribution of New Upholstered Furniture Containing Certain Flame-retardant Chemicals, LD182)“, das den Verkauf von Polstermöbeln verbietet, die mehr als 0,1 Prozent eines Flammschutzmittels enthalten. Der Grenzwert gilt sowohl für Einzelstoffe als auch für Gemische. Das Gesetz wird am 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Zahlreiche Feuerwehrgruppen, darunter die Berufsfeuerwehr von Maine sowie die Nichtregierungsorganisationen „Prevent Harm“, „the Silent Spring Institute“ und die „American Academy of Pediatrics“ begrüßen die Maßnahme als bahnbrechend. Sie machen unter anderem Flammschutzmittel verantwortlich für die steigende Rate an Krebserkrankungen unter Feuerwehrmännern.

Gegner des Gesetzes wie der republikanische Gouverneur Paul LePage argumentieren, dass längst nicht alle Flammschutzmittel gesundheitsgefährdend sind. Überdies sei die Maßnahme voreilig und greife laufenden wissenschaftlichen Untersuchungen vor.

Auch Hersteller und Verbände wie die North American Flame Retardants Alliance (Nafra) kritisieren das neue Gesetz. Flammschutzmittel könnten Bürger im Brandfall schützen; sie sehen im Verbot eine Gefährdung der Bürger.

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