GHS ist Pflicht für alle OECD-Staaten

Die OECD macht das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien der Vereinten Nationen, GHS, zur Pflicht für alle Mitgliedstaaten und solche Länder, die Mitglied werden wollen.

Die Folgen dieser Entscheidung seien gering, sagte Bob Diderichs, Leiter der OECD-Umweltabteilung, in einem Gespräch mit der Informationsplattform ChemicalWatch, da alle OECD-Staaten das System ohnehin implementiert haben. Gleichwohl seien Beitrittsländer nun verpflichtet, die GHS-Vorgaben vor dem Beitritt umzusetzen.

Die Verpflichtung ist Teil eines umfangreicheren Gesetzes, das die Risiken von Chemikalien OECD-übergreifend reduzieren will und das der OECD-Rat Ende Mai beschlossen hat.

Das neue Gesetz löst das alte aus dem Jahr 1991 ab. Das alte Gesetz forderte von den Mitgliedstaaten unter anderem, Chemikalien mit hohem Produktionsvolumen gemeinsam zu untersuchen („cooperatively investigate“) und dabei die umwelt- und gesundheitsgefährdenden Stoffe zu identifizieren. Die einzelnen Länder sollten entsprechende Risiko minimierende Maßnahmen und Programme etablieren.

Mit dem neuen Gesetz möchte die OECD unter anderem harmonisierte und gemeinschaftliche Bewertungsmethoden und eine bessere Informationsverbreitung erreichen.

Derzeit sind 36 Staaten Mitglied in der OECD. Erst im Mai ist Kolumbien als jüngstes Mitglied der Gemeinschaft beigetreten.

Gern sind wir unter sds@kft.de für Sie da, wenn Sie in punkto GHS-Empfehlungen Unterstützung benötigen.

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